16.07.2012 - Leider keine Bootsreise

Jungen Päarchen, dass wir in den nächsten Tagen immer wieder treffen werden

Campingplätze haben neben dem Komfort sanitärer Anlagen einen weiteren großen Vorteil: Mann trifft andere Urlauber und Reisende. So auch an diesem Morgen: Wir quatschen lange mit einem Motorbootkapitän, erfahren, dass sein recht kleines Boot unglaubliche 1,3 bis 2 Liter Benzin pro Kilometer vertligt und überlegen, uns von ihm bis nach Budapest mitnehmen zu lassen. Marius Sehne schmerzt wieder und eine Bootfahrt klingt nach einer angenehmen Erholungszeit nach dem gestrigen strapziösen Tag. Leider sind die Trikes dann doch etwas zu groß und wir bewegen uns Kraft unserer Beine vorwärts. Endlich verwöhnt uns die Sonne und die Strecke wird zunehmend schöner, führt an der Donau entlang, die hier sogar kleine Sand- und Kiesstrände enthüllt.

Beim Warten auf eine Donaufähre sammelt sich langsam eine bunte Mischung Donaureisender an. Eine junge Frau reist auf Inline-Skates von Wien nach Budapest, angesichts der vielen Landstraßen und ihres riesigen Rucksacks ein beachtliches Unterfangen. Außerdem quatschen wir noch mit anderen Radreisenden, unter anderem auch mit einem jungen Päarchen, dass wir in den nächsten Tagen immer wieder treffen werden.

Abends kochen wir uns mitten in einem Park ein leckeres Mahl und werden dabei neugierig beäugt. Nur wenige Ungarn sprechen Englisch oder eher noch Deutsch, sodass manche versuchen ihre Neugierde zu verstecken und mehrmals vorbeigehen, während andere mit einigen Gesten oder Mimik mit uns kommunizieren.

Ende 15. Tag: 86 km, ø17 km/h, W: gut, S: mittel, Sch: 200 g

Ort: Vac, Park

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