15.07.2012 - In Ungarn angekommen!

konische Schilder in Ungarn

Im Hotel schlagen wir uns uns zur Stärkung nochmal so richtg den Magen  voll und dann geht es weiter, dem “Donauknie” entgegen. Einen Radweg können wir leider nicht ausfindig machen, dafür gibt es Unmengen komischer Schilder.

Mangels einer Alternative setzen wir uns darüber hinweg und nutzen in erster Linie mittelmäßig befahrene Landstraßen. Es regnet immer noch und unser Glückstag wird es wohl kaum noch: Als endlich die Sonne zu erahnen ist und wir uns einen Campingplatz für die Nacht angucken, ist der Aufbewahrungssack des Zeltes auf Marius Gepäckträger verdächtig leicht…

Unsere ungute Vermutung bestätigt sich: Das Innenzelt mit zwei von drei Stangen muss während der Fahrt wohl herausgerutscht sein… Und durch den Regen und die Hörbücher im Ohr hat keiner von uns was mitbekommen. Ein wenig frustriert, aber noch hoffungsvoll, unser Zelt doch noch wieder zu finden, machen wir uns auf den Rückweg und suchen dabei aufmerksam Straßen und  Gräben ab. Doch selbst als wir nach 20 km unseren vorherigen Pausenplatz erreicht haben, ist uns noch nichts ins Auge gefallen. Hier war das Zelt definitiv noch vollständig und wir beschließen, wieder zum Campingplatz aufzubrechen und ein zweites Mal die Augen aufzusperren. Aber wieder nichts… Wir schlagen das zweite Zelt mit den letzten Sonnenstrahlen auf und quetschen uns für die Nacht hinein. Immerhin passen beide Matten nebeneinander…

Ende 14. Tag: 111 km, ø18 km/h, W: richtig schlecht, S: teilweise richtig gut, mit Hunor lässt vieles ertragen, Sch: 300g

Ort: Süttö, Campingplatz

Zurück zum Tagebuch Juli 2012